Freitag, 19. Mai 2017

Heimat

Heimat - was bedeutet das eigentlich? Ist das ein Ort, ein Gefühl oder gar beides?
Etwa in der achten oder neunten Klasse habe ich mich bereits im Rahmen eines Schulprojekts mit einer ähnlichen Frage auseinander gesetzt. Schon damals war es interessant zu sehen, wie jeder diesen Begriff anders für sich definiert.
Gerade da die Familien vieler meiner Mitschüler aus anderen Ländern stammen, 
waren die Ausarbeitungen sehr vielfältig. Ich für meinen Teil habe mich damals dem Thema zweite Heimat gewidmet. So viel Zeit wie ich dort verbracht und wie lieb ich diese Insel gewonnen habe, ist Fehmarn für mich mein zweites Zuhause. 
Als Hamburgerin ist es schön, einen Ort zu haben, an dem man immer wieder zurück kehren und dem Großstadtdschungel entfliehen kann. Jedes mal, wenn die Brücke zur Insel in Sichtweite gerät, breitet sich sofort ein Gefühl von Freude und nachhause kommen in mir aus. Fehmarn ist einfach vertraut und nach wie vor mein ,,Happy Place".
Seit der achten Klasse sind inzwischen aber noch einige weitere solcher ,,Happy Places" dazu gekommen. Das bringt wohl das Reisen mit sich, dass man sein Herz nicht nur ein Stück weit an die Leute verliert, die man währenddessen kennen lernt sondern auch an die Stadt oder das Land, dass man bereist.

Erst kürzlich habe ich mich wieder in ein neues Land verliebt. Auch Wochen später nach meinem Urlaub in Island, bin ich nach wie vor schwer von dem Land beeindruckt und wie gerne würde ich jetzt wieder dorthin zurück. Zurück dahin, wo politische Konflikte, Technik und Stress schnell in Vergessenheit geraten und nur der Ausblick zählt. Die Sicht auf unendliche, ursprüngliche Natur, schneebedeckte Berge oder bunte Häuschen.

Zumindest von den natürlichen Gegebenheiten und den Temperaturen fast komplett das Gegenteil davon ist hingegen Kroatien. Noch so ein Flecken Erde, der es mir besonders angetan hat. Zwar gibt es auch dort Berge, allerdings ohne Schnee. Dafür jedoch tolle Strände und reizende, kleine Städte, die zum erkunden einladen. Die beiden Male wo ich in Kroatien war, habe ich mich so wohl gefühlt und wüsste rückblickend keinen Punkt, 
den ich würde ändern wollen. Ich hatte einfach eine perfekte Zeit dort.

Nach Fehmarn ist London meine dritte große Liebe. Etwa sieben Jahre müssten es sein, seitdem ich mein Herz an die Stadt verloren habe. Mit London verbinde ich einfach so unheimlich viele und tolle Erinnerungen, wie mit kaum etwas anderem. Gerade zu der Zeit als ich tatsächlich dort in der Nähe gelebt habe, hatte ich immer wieder Momente,
wo ich irgendwo in London stand und dachte: wow, ich lebe wirklich meinen Traum. 
Umso klischeehafter das klingt, desto unbeschreiblicher war dieses Gefühl. 
Was London indessen für mich so speziell macht, ist die Vielfalt. Es gibt wohl kaum einen anderen Ort, wo Tradition und Moderne, Stillstand und Hektik so gut miteinander harmonieren wie in London. Dazu noch die vielen Einflüsse der internationalen Einwohner Londons, die die Stadt zu einem Melting Pot der Kulturen machen. 
Vor alledem gibt mir London aber immer das Gefühl angekommen zu sein und mehr der Mensch sein zu können, der ich gerne sein würde. Wer weiß, vielleicht war ich ja in einem früheren Leben Britin. Wundern täten würde es mich jedenfalls nicht, denn manchmal denke ich, dass die britische Lebensart besser zu mir passt als die Deutsche. 

Eines weiß ich aber mit Sicherheit, nämlich das ich in diesem Leben zum Glück in Hamburg geboren bin. Vielleicht nicht der schönsten Stadt der Welt, aber auf jeden Fall in Deutschland (Lokalpatriotismus lässt grüßen). Nicht nur bin ich dort geboren sondern auch aufgewachsen und habe viel durch das Leben dort gelernt. Das fällt mir inbesondere jetzt immer wieder auf, wo ich nicht mehr in Hamburg wohne. 
Vorher ist mir das gar nicht so bewusst gewesen, aber natürlich wird man durch die Umgebung in der man viel Zeit verbracht hat, auch stark für das weitere Leben geprägt.
In meinem Fall bin ich sehr froh darüber, da ich glücklicherweise in einem Elternhaus aufgewachsen bin, indem man liebe- und respektvoll miteinander umgeht und einander unterstützt. Außerdem habe ich in meinem Bezirk und meiner Schullaufbahn stets beide Seiten mitbekommen, die von Reichtum und Armut. Dafür bin ich sehr dankbar, denn ich denke, dass das ungemein wichtig ist, um mit einem unverstellten Blick durch die Welt 
zu laufen. Hamburg war dafür eine gute Schule, mal abgesehen davon es eine wunderschöne Stadt ist, die viel Lebensqualität bietet. Ich möchte jedoch jetzt kein Loblied singen, sondern verdeutlichen das Hamburg meine Nr. 1 ist. 
Aus dem Grund, dass es toller Ort zum Leben ist, aber hauptsächlich weil meine Familie und meine besten Freunde dort wohnen.

Bevor ich nun auch langsam zum Ende komme, möchte ich noch eine weitere Heimat von mir nicht unerwähnt lassen. Wie ich bereits eben erwähnt habe, wohne ich ja nicht länger in Hamburg. Da stellt sich natürlich die Frage: ,,Ja, wo wohnt sie denn dann jetzt?" 
In Oldenburg lautet die Antwort. Ich glaube das ist tatsächlich auch das erste Mal, dass ich das hier auf dem Blog erwähne. Dabei wohne ich nun beinahe ein Jahr hier und habe mich mittlerweile gut eingelebt. Wohlfühlen tue ich mich hier auch sehr, was allerdings nicht allzu schwer ist, denn Oldenburg ist beinahe so schön wie Hamburg. Halt nur etwas kleiner ;) 

Um nun aber nochmal auf die Frage vom Anfang zurück zu kommen: Heimat ist für mich definitiv beides: Ort und Gefühl zu gleich. Ich fühle mich heimisch an Orten, wo ich lebe oder gelebt habe, aber auch dort, wo ich mich einfach rund um gut fühle.

Müsste ich jetzt also noch mal ein Projekt wie damals in der achten oder neunten Klasse machen, hätte ich es etwas schwerer ein Thema zu wählen, da Heimat für mich eben nicht nur meine Heimatstadt- oder Land sondern gleich mehrere Orte sind.

Best wishes.

Mareike

Freitag, 17. März 2017

Phänomen Social Media: die Werbegesichter von heute

Hallo,

London, Paris, Mailand, Modeschau hier, Bloggerevent da und das alles innerhalb 
kürzester Zeit. So oder so ähnlich sieht heute der Alltag vieler aus, die es geschafft haben durch Social Media Geld zu verdienen. Die Teenager von damals sind zu jungen, geschäftstüchtigen Erwachsenen geworden, vor denen es kaum mehr Entrinnen gibt.

Ob beim shoppen, fernsehen oder in der Werbung. Die Internetstars sind längst nicht mehr nur im World Wide Web zu sehen. Aktuell hängen beispielsweise überall an den Bushaltestellen Werbeplakate mit Modebloggerin Caro Dauer als Model für die italienische Marke Calzedonia. In den Regalen der Drogeriemärkte stehen hingehend von YouTubern gestaltete Beautyprodukte.

In Anbetracht der Erfolge mancher Blogger und YouTuber zur Zeit, wird so schnell klar 
das dies lukrative Jobs sein können. Die Betonung liegt hier auf kann, denn natürlich müssen zuvor einige Bedingungen erfüllt sein, bevor das große Geld fließt.

Anders als bei normalen Jobs erwarten die Unternehmen allerdings eher weniger ein super Zeugnis oder Berufserfahrung sondern in der Regel eine hohe Abonnentenzahl 
und das gewisse Etwas.

Erfüllt jemand diese Voraussetzungen stehen die Chancen gut, dass eine Firma 
auf die Person aufmerksam wird und erste Kooperationsangebote sowie Einladungen 
zu Events folgen.

Noch dazu werden die Webbekanntheiten häufig von Teenagern und jungen Frauen angehimmelt. Was sie tragen und besitzen wird Trend. Das haben auch die Unternehmen erkannt. Daher sind YouTuber und Blogger derzeit eine gern genommene Allzweckwaffe, um bspw. eine jüngere oder größere Zielgruppe anzusprechen.

Das ist auch genau der Punkt über den ich heute eigentlich schreiben möchte. 
Angeregt worden bin ich durch ein Video, was ich vorhin geschaut habe. 
Darin fliegt eine meiner lieblings YouTuberinnen nach Australien. 
Allerdings nicht, weil sie gerade ihr Abi bestanden hat und jetzt ,,work" und travel in 
Down Under macht, sondern für eine Kooperation mit einem Modelabel.
Ischtar und ich sind im selben Alter und haben auch sonst einiges gemeinsam. 
Das ist mit unter auch das, was sie mir sympathisch macht. Ich glaube 5 Jahre 
sind schon vergangen, seit dem ich das erste Mal ein Video von ihr gesehen habe. 
Das war auch in etwa die Zeit, wo ich überhaupt angefangen habe aktiv YouTube
Videos zu schauen.

In der Zwischenzeit hat sich einiges geändert, nicht nur in meinem Leben aber auch mit meinem YouTube Verhalten. Ich gucke zum einen weniger YouTube und auch nicht mehr unbedingt die selben Leute wie noch vor ein paar Jahren. Klar, man wird ja auch älter und entwickelt andere Interessen. Andererseits hat sich auch die Video Plattform oder besser gesagt der Content verändert. Es gibt immer mehr (junge) Menschen, die auf den Zug aufspringen und ebenfalls Videos von sich beim zocken, schminken oder sonstigem hochladen. Nicht alles davon ist schlecht, aber gefühlt schwindet die Kreativität und Authentizität immer mehr dahin. Insbesondere letzteres fällt auf. 
Das Gute an YouTubern fand ich eigentlich immer, dass es Leute sind wie du und ich. 
Die vielleicht auch noch zur Schule gingen, mit Macken und Problemen. 
Ein bisschen wie als würde man sich mit Freunden oder alte Bekannten unterhalten. Freunde, die man sich im Internet anschauen kann, wann immer man will. Freunde, die jetzt Werbegesichter und/oder Weltenbummler sind. 

Bloß sind meine realen Freunde nicht auf Plakaten oder in der Werbung zu sehen und das möchte ich eigentlich auch nicht von den YouTubern, die ich schaue. Vielleicht ist das egozentrisch von mir, aber ich finde dadurch verlieren die Personen einen Teil dessen was sie für mich ausmachen. Den Charakter von Freunden. Denn so betrachtet sind die YouTuber dann auch nur Models, deren Bekanntheitsgrad eben dafür genutzt wird, 
ein Produkt zu vermarkten. Ganz nach dem Motto: ,,wenn die bekannten YouTuber etwas in der Hand halten, werden die Zuschauer schon ihr Portmonnaie zücken." 
Leider scheint dieses Prinzip ja aufzugehen, denn ansonsten würden die Konzerne und Werbeagenturen wohl kaum gerade so stark auf die Internetstars setzten.

Und ehrlich gesagt, kann ich die Firmen sogar sehr gut nachvollziehen. Denn wer würde nicht die Möglichkeit ergreifen wollen, verhältnismäßig leicht und ziemlich wahrscheinlich Profit zu machen. Gleiches gilt übrigens auch für die YouTuber und Blogger.
Denn natürlich ernähren sich auch die nicht nur von Luft und Liebe. Mal abgesehen davon, dass man wohl nur selten die Gelegenheit bekommt die schönsten Orte der Welt für beinahe umsonst zu bereisen oder sich selbst einmal in einem Werbespot zu sehen
Würde ich solch ein Angebot kriegen, würde ich auch mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit 
ja sagen. Bis dahin schaue ich aber lieber den anderen dabei zu. Ich muss mir ja noch ein paar Inspirationen holen, wo man denn mal so als nächstes hin könnte. Mit einem kleinen bisschen Neid natürlich ;)

Nicht aber ohne vorher noch etwas los zu werden: bitte liebe Werbemacher, Blogger und YouTuber übertreibt es nicht mit der Präsentation eurer selbst in den Medien. 
Denn wie heißt es doch so schön: weniger ist manchmal mehr und zuhause ist es doch am schönsten. Also wie wäre es wieder mit mehr Schlafzimmerhintergrund und weniger Luxushotels? Dann könnten wir vielleicht auch wieder Freunde werden.

Liebe Grüße,

eine Verfechterin der guten, alten Zeiten.

Montag, 9. Januar 2017

Explore: Lost my heart in Croatia

// English

Hello,

yes, right it`s me. After 4 months of silence I am finally back at the game and about to share a bunch of photos and memories with you.
As the latest posts were all focused on music, today I would like to write about my other passion, which is travelling. In October I flew to Split to escape the autumnal Germany and spend a great time in Croatia. Without exaggeration, once again I lost my heart to this beautiful country. Only rarely have I ever been so stunned of a place as it was the case when I was exploring Croatia. I am still impressed of the mountain landscapes which are extended over kilometres alongside the Dalmatian coastline. 
At the foot of the mountains are lots of cute, mediterian inspired cities of which most of them also have a harbour. I mean is there anything better than to sit down in one the coffee places at the esplanade and enjoy a drink with your view directed towards the sparkling, turquoise water?!

What l particularly like about Croatia is that as far as I can tell, the country is still very traditional. Of course there are also lots of Tourists and Souvenirshops but from my experience not as much as in other destinations such as Spain or Italy. 
Besides, whenever I went through the sidestreets I got the feeling to be right in the everyday life of the Croatian inhabitants. Where the washing was hanging on lines right above me and the nice smell of freshly prepared food somewhere down the road.

Well, as you might have recognized I am quite delighted by Croatia and can`t wait 
to return. In the meantime I will continue looking at the photos from my recent holidays. 
In the following you can see some of my favourit pics and maybe you will comprehend 
my love for this country ;)

Anyway, I hope to see you soon on the blog again.

Best wishes.


Mareike



// Deutsch

Hallo,

mit Erschrecken habe ich eben festgestellt, dass mein letzter Blogpost tatsächlich schon vier Monate her ist. Dabei wollte ich diesen Beitrag doch eigentlich schon längst gepostet haben. Wie so häufig sind mir jedoch einfach nicht die richtigen Worte eingefallen.
Glücklicherweise hat sich das nun geändert, so dass ich nun etwas verspätet die Fotos und Erinnerungen meiner letzten Reise mit euch teilen möchte.
Letzten Oktober ging es nämlich für mich nach Kroatien. 
Sprich: eine Woche Urlaub vom Alltag und dem herbstlichen Wetter in Deutschland, stattdessen Erholung und Vitamin D tanken.

Ich bin 2 Jahre zuvor bereits einmal mit der Schule im Norden von Kroatien gewesen.  
Zwar hatte ich mir damals schon gedacht, dass es sicherlich schön dort sein wird, allerdings nicht das ich tatsächlich so begeistert sein würde. Für mich stand danach auf jeden Fall fest, dass ich unbedingt wiederkehren mussEinfach um noch mehr vom Land und der Kultur kennen zu lernen.

Gegen Ende letzen Jahres war es dann soweit und ich stieg in den Flieger nach Split. 
Um es schon mal vorweg zu nehmen: ich habe mich nur noch mehr in Kroatien verliebt.

Dieses mal habe ich das im Süden gelegene Dalmatien erkundet. Die direkt an der Adria gelegene Region besticht definitiv durch ihre beeindruckende Natur. 
So erstrecken sich über Kilometer hinweg direkt am Meer gelegene Berglandschaften. 
Manchmal hängen die Wolken dort so tief in den Bergen, dass man das Gefühl bekommt man könne sie förmlich anfassen.

Zudem laden kleine, mediterran geprägte Städte wie Trogir und Makarska zum erkunden und bummeln ein. Läuft man etwa durch die engen Gassen, fühlt es sich so an als sei 
man mittendrin im kroatischen Alltag. Über einem hängt zum Trocknen die Wäsche der Einheimischen und beim fotografieren des nächsten schönen Hauses, fliegt einem der appetitanregende Duft herzhaften Essens entgegen.

Das Traditionelle ist es auch, was mir so gut an Kroatien gefällt. Von dem her was ich bisher gesehen habe, ist es eher noch ursprünglich und wenig verbaut. Natürlich ist das Land kein unbekannter Flecken Erde mehr unter den Touristen, aber die Ortschaften bestehen zum Glück noch nicht rein aus Bettenburgen und Souvenirshops. 

Neben der Gastfreundschaft der Kroaten ist ein weiter Punkt, der mich immer wieder fasziniert, die Klarheit und die Farbe des Wassers. Egal ob im Nationalpark, im Fluss oder am Meer: so gut wie überall kann man auf den Grund gucken und kann sein Spiegelbild im türkisfarbenen Wasser betrachten.

Ich für meinen Teil bin hin und weg von Kroatien (meinem ,,europäischen Kanada") und schwelge seit dem Urlaub ständig in Erinnerungen oder schaue mir die Fotos an. 
Eine Auswahl davon könnt ihr unten sehen und mein Fernweh vielleicht nachvollziehen ;)

Bis dahin. Liebe Grüße.

Mareike

map: https://cdn.kroati.de/images/uploads/reisefuehrer/kroatien/dalmatien/dalmatien_karte.jpg



Fantastic views on the way to Croatia.


Views over Omis




In the streets of Omis


Omis at sunset and night



The river behind the mountains of Omis







Samstag, 10. September 2016

Deutsche Einheitsmusik - das muss doch nicht sein (inklusive musikalischer Empfehlungen)

Musik - jeder hört sie, der eine mehr, der andere weniger und auch die Geschmäcker unterscheiden sich diesbezüglich sehr. 

Wer sich meine vorherigen Blog Posts durchgelesen hat, weiß wahrscheinlich das ich in den letzten Monaten das ein oder andere Musik Festival besucht habe. 
Mal abgesehen von der meist tollen Atmosphäre vor Ort, ist so ein Festival auch immer eine super Gelegenheit neue Bands kennen - und besten Falls lieben zu lernen.
So habe auch ich in letzter Zeit durch diese Art und Weise so manchen Künstler für mich entdeckt und bin rückblickend sehr froh darüber.
Froh deshalb, weil viele heimische Musiker darunter sind, die für mich einen wahren Lichtblick am deutschen Musikhorizont bilden.

Ich höre in der Regel ansonsten überwiegend Songs aus britischer Mache. 
Zu den wenigen Ausnahmen gehört unter anderem der Erfurter Clueso, der nun schon seit langem mein Lieblings Musiker ist.
Letzte Woche ist seine neue Single erschienen, Album und Tour folgen bald. 
Derzeit ist er deshalb in aller Munde und hat gestern über Facebook mitgeteilt, dass er aktuell auf Platz 1 der Deutschpop Charts bei Spotify ist.
Nun näheren wir uns auch dem Punkt, der mich dazu angeregt hat, diesen Artikel überhaupt zu schreiben. Neben Clueso beinhaltet die Playlist nämlich noch Lieder vieler weiterer Deutscher Musikmacher, wobei die Mehrheit meiner Meinung nach bei langem nicht nicht mit Clueso mithalten kann. Ganz im Gegenteil, ich bin regelrecht verärgert, 
wie schlecht viele Songs gänzlich sind. Ich habe nacheinander die Lieder abgespielt und hätte ich nicht die Namen der Interpreten gesehen, hätte ich schnell angenommen, 
dass es sich bei allen um einen und denselben Musiker handelt.
Die Songtexte klingen wie mal schnell auf das Papier geschmiert und dann mit irgendeinem 08/15 Sound hinterlegt. Meistens handelt es sich um Liebeslieder, 
deren Lyrics einfach auszutauschen wären mit den Worten bereits vorhandener Songs.
Nichtsdestotrotz scheint die Idee aufzugehen, denn gespielt werden die Songs trotzdem von den Radiosendern oder vielleicht auch gerade deshalb.
Getreu dem Motto, was früher schon Erfolg hatte wird auch wieder klappen und so werden diese lieblosen Stücke zu ungewollten Ohrwürmern. Kein Wunder, wenn sich doch auch etwa jedes dritte Wort wiederholt. Da muss man das Lied nicht mal mögen oder gar genauer hinhören und kennt den Text gezwungenermaßen dennoch.

Mir ist durchaus bewusst, dass es heutzutage nicht leicht ist, das Rad neu zu erfinden. 
Zum Glück gibt es aber auch genügend Beispiele dafür, dass deutsche Musik sehr wohl auch gut sein kann. Warum man von denen bisher noch nicht viel in der Öffentlichkeit gehört hat, bleibt mir allerdings ein Rätsel. 
Vielleicht liegt es daran, dass sie einfach noch zu unbekannt oder eben zu anspruchsvoll für die breite Masse sind. 
Ich kann es jedenfalls nicht genau sagen, warum uns nicht stattdessen lieber diese kreativen, originellen Texte mit genauso eingängigen Melodien während der Autofahrt entgegen gedudelt werden. Naja, ein Gutes hat das Ganze auch: so sind die Konzerte wenigstens noch nicht überfüllt.

Im übrigen wurde ich auch durch einen Artikel, den ich vor Kurzem gelesen habe, 
zu diesem Blog Post inspiriert. Dort ist auch noch mal genauer nachzulesen, welche Künstler maßgeblich dazu beitragen, dass derzeit ein Musiker kaum von einem anderen unterscheidbar ist.

Zu finden ist der Artikel hier: 


Ansonsten habe ich für alle, die auch von dieser deutschen Einheitsmusik genervt sind, im Folgenden mal ein paar musikalische Empfehlungen zusammen gestellt. Vielleicht ist ja was für dich dabei und die Künstler können bald ein paar Facebook Fans mehr verzeichnen. 


Ich wünsche jedenfalls ein schönes Wochenende.

Best wishes.

Mareike



       
L`Aupaire                     Heimatort: Gießen                 Genre: Indie



Kytes                           Heimatort: München                 Genre: Indie




Giant Rooks               Heimatort: Hamm                Genre: Art-Pop





Razz                             Heimatort: Emsland                 Genre: Indie






Von wegen Lisbeth    Heimatort: Berlin                      Genre: Indie





Roosevelt                   Heimartort: Köln              Genre: Synth-Pop




Dienstag, 6. September 2016

Review of the Dockville Festival 2016

Hello,

today is SUNday but the weather doesn`t seem to recognize this because the outlook 
of my window isn`t that promising right now. Instead of sun I can only see the greyish sky 
and hear how the rain drops.

However, I will make the best out of the circumstances and do some useful things during 
the day such as preparing a presentation for school and write this blog post.
It is high time that I have to do this anyway as exactly two weeks have gone already 
since I left the Dockville. As you can tell from the title, you are going to read through 
my memories from the Festival and I want to share them with you as long as they 
are still fresh.

So where should I start!? Perhabs with a summary of the weekend first.
Well, so basically it were three amazing days once again and different to now we had perfect weather, including a lovely sunset of which you will also see a photo later on.
The festival was actually way to short as there was so much to discover but to little time 
to go around and have a closer look onto all the artworks or sit down in one of the hidden, fabulous areas. My friend and I were already busy with watching all the great musicians. 
If there was a break inbetween two bands we wanted to see, we were eating ourselves through the offer of delicous Festival Food.

To get to the most important point now: the music. Luckily, we managed to see nearly all 
of the acts which were on our list. As I experienced also from my Dockville visit last year there were some dissapointments and some surprises amongst it.

This was the case in term of the perfomances of Foals and Bilderbuch. Originally, I was really looking forward to see them but at the end I didn`t liked the shows that much.
In my opinion, they were ok but nothing more, whereas my favourit bands from this years Dockville are Kytes and L`Aupaire. I love their songs and as both of them are not that famous yet it wasn`t to full in front of the stage but everybody was in such a good mood 
and a lot of people were dancing.
Nowadays, I usually prefer this kind of atmosphere rather to ten thousands of people but all just standing around. 

But it doesn`t necessarilly have to be like this. It seems to depend on the artist, whether they are able to motivate such a big audience to dance and have a good time or not.
For example, the show of the german Duo Milky Chance belongs to my favourit moments of the Dockville 2016. Before the Festival I only knew them due to the Radio and wasn`t really interested in them. Then it turned out that they were perhabs the act with the most viewers of the whole weekend. Live they sounded way better as expected and there was such a miraculous atmosphere! It really was awesome when Milky Chance sang one of their most popular songs out into the darkness of the night, followed by thousand of voices from the crowd and surrounded by the illuminated buildings. 

Anyhow, in addition to the ones I already mentioned these are the other musicians 
we saw during the weekend:

Friday:

Matt Corby, The Neighbourhood, I am Jerry, Bastille, 

Saturday:

Meute, Honne, Aurora, Crystal Fighters, Rodhad and RSS Disco

Sunday:

Gloria, Half Moon Run, Frittenbude


Not to forget also some general information. As I can tell the organisation was excellent again and the staff as well as the other Festival visitors were all friendly and peaceful.
The Festival site, located in the harbour of Hamburg, is amazing anyway.

Incidentally, I just got aware of the fact that I didn`t mentioned yet that this year 
the Festival turned 10 years old. Therefore, were haven´t been only pretty balloons all over the place but also the Festival bracelet looks super fancy (like a Disco ball).

Alright, I think now I said everything I wanted to say and told you a few of my favourit memories. That`s why I am coming to an end with this blog post but not without saying one more thing: 

I am looking forward to see you in 2017 again, MS Dockville!


Hope you liked this post and to see you soon on the blog again.

Best wishes.

Mareike


Half Moon Run from Canada


& Matt Corby from Australia


My favourit musicians from this years Dockville: L`Aupaire and Kytes 





                 

Festival Outfits




And now it is time to direct some words to one of my favourit people:

my beautiful best friend, who luckily joined me this year.
Thank you for this amazing weekend, you little brownie ;)







Donnerstag, 18. August 2016

Festival Fashion Guide

Hey,

both music and fashion play an important role in my everyday life and Festivals are 
the perfect occasion to combine these two interests of mine.

Tomorrow I am going to attend the Dockville Festival in Hamburg and I am looking
forward to a fantastic weekend with friends, good music and a lot of fun.

The weather report changes nearly every day but right now it seems as we will be lucky
 to enjoy warm temperatures and a lot of sun. I hope it will gonna stay like that as I have some clothes which I would love to wear at the Festival.

One of these items is a blouse I got some months ago on a market in London. 
I really like the shape and the pattern of the Top and I think there is no better place 
than a Festival to wear this out.

Although I really like the boho style, which tends to be a bit extravagant, I will keep my clothes quite simple as in my opinion the most important rule in terms of Festival outfits 
is that you feel comfortable. No matter how good it might look, it won`t really work out 
if you can neither walk, dance or do whatever without plucking on your top here and there every two minutes. 

Your clothes are probably not worth it to miss the band playing just in front of you.

Something else to pay attention to is to be prepared for different temperatures.
As hot it might be during the day, at some point it will get colder, therefore it is always 
a good idea to bring a jumper or jacket with you. 
Also the other way around could be the case: it might turn out warmer than you thought 
it will be. Believe me, it is never a bad idea to have an additonal pair of shorts in your bag.

Anyway, I am not completely sure yet what I will gonna wear the next days.
I will decide this quite spontanious but for you I have some photos of outfits which 
I might gonna wear. 

I have to go now and get my things together for the Festival tomorrow but I hope I can inspire the one or another of you with the following photos and that my advices were 
somehow helpful for you.

I hope to see you soon on the blog again.

Best wishes.

Mareike


PS: I recommend you to take a bagpack with you as it means you will have your hands 
free to clap for your favourite bands ;) 


                     Pictures by Niklas. 
He is a great photographer and my best friend,
                so go and check out his Instagram Account :)


Outfit Nr. 1






Top: H&M
Necklace: Iam
Jeans: New Look


Outfit Nr. 2



Jumpsuit: H&M

Outfit Nr. 3




Watch: Daniel Wellington

The blouse I got from a market in Shoreditch / London.


Outfit Nr. 4




rain jacket: from a market in Hamburg

bag: Merchandise from the Band Razz